





USA Südwesten vom 10.04.08-30.04.08
Vorab der komplette Reiseverlauf im Überblick :
San Francisco - Yosemite NP - Death Valley - Las Vegas - Zion NP - Bryce Canyon - Page(Antelope Canyon) - Monument Valley - Grand Canyon - Route 66 - Los Angeles - und zum Schluß dann auf dem Highway 1 wieder nach SF
Nach einem problemlosen Flug mit der Lufthansa (wie immer miese Ausstattung des Fliegers) begann unser toller Urlaub in San Francisco im Best Western Americana, welches wir von zu Hause aus gebucht hatten(sicher ist sicher):

Da das Hotel recht zentral in Downtown nahe der Market-Street liegt, konnte es auch gleich los gehen mit der Erkundung der Stadt. Mit auf einem Bild muss natürlich auch ein Cable Car sein. Das Foto haben wir an der Endhaltestelle (der Market-Street) gemacht, an der die Cable Cars händisch gedreht werden...

Als Nächstes haben wir den Union Square besichtigt (naja, außer dem Herz sieht man wohl nicht wirklich viel...). Es ist ein kleiner Park mit großen Kaufhäusern, Boutiken und Straßencafès in der Umgebung.

Weiter ging es durch ein Tor nach Chinatown. Da wir aber schon in Bangkok waren fanden wir das nicht so interessant und sind an der ersten Kreuzung Richtung Financial District gelaufen und dann zurück zum Hotel.

Aber auch das gibt es natürlich in San Francisco: Penner, die mit ihrem gesamten Hausrat unterwegs sind, in ihrem rollenden Zuhause sozusagen (Einkaufswagen "kosten" ja nix in den USA!). Zu unserem "Glück" haben sich diese Leute aber nur in der näheren Umgebung unseres Hotels rumgetrieben. Die haben echt alle so gewirkt, als hätte man ihnen kollektiv irgendwelche Pillen gegeben. Ich hab diese Leute immer mit den Mutanten aus Resident Evil verglichen....Schon irgendwie unheimlich....


Am nächsten Tag waren wir mit dem Auto unterwegs und sind den 49Miles Scenic Drive entlang gefahren um sämtliche Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Dieses Photo stammt aus dem Financial District, schwer zu erraten bei den ganzen Hochhäusern!! 

So sieht es die ganze Zeit in San Francisco aus. Kaum ist man den steilen Hügel hochgekommen geht es auch schon wieder bergab. Unser Auto hat sich natürlich gefreut, keine Ahnung wieviel Sprit + Bremsflüssigkeit wir benötigt haben. Die Bremsen unseres Pontiac G6 haben ja schon von Anfang an ein bisschen gequietscht !

Nun ging es weiter zum Coit Tower auf dem Telegraph Hill. Von hier aus hat man eine gute Aussicht auf Downtown, die Piers am Wasser, Golden Gate und Oakland Bay Bridge und sogar Alcatraz konnte man von hier aus gut sehen.



Hier sind wir an der Lombard Street, der angeblich krümmsten Straße der Welt. Lustig ist es wenn man im dunkeln versucht zum Hotel zu finden und vor einem plötzlich diese Straße beginnt, im Hellen ist es ja harmlos da runter zu fahren!



Von den Twin Peaks aus hat man einen ganz tollen Blick auf die Stadt. Wir hatten (wie im ganzen Urlaub) Glück mit dem Wetter, denn oft sieht man hier wegen Nebel gar nichts.


Hier sind wir am Alamo Square mit den Paintet Ladies im Hintergrund. Diese Häuserzeile mit den alten viktorianischen Häusern ist ein sehr bekanntes Postkartenmotiv. Übrigens war die Strecke dort hin meine (=Sabs) allererste Autofahrt in den USA und auch noch in ner Großstadt! :-)

Mal wieder ein Bild mit der Cable als wir zum ersten Mal mit einer gefahren sind. Im Hintergrund ist "Jackie Chan" zu sehen. Vielleicht hat er ja für eine neue Rolle den Cable Car-Man geprobt :--)

Hier sind wir beim Fisherman`s Wharf gelandet. Alles ist hier auf Touris ausgelegt und auch dementsprechend teuer. Auf Alcatraz, das nur einen Sprung weg gewesen wäre, hatten wir dann keine Lust. Hierfür muss man sich entweder Tickets vorher organisieren oder schon früh am Morgen vor Ort sein...


Ein weiteres Pflicht-Foto-Motiv ist natürlich die Golden Gate Bridge. Hierfür sind wir von San Francisco aus über die Brücke gefahren
und dann gleich links ab zum Aussichtspunkt, den wir am letzten Tag wegen Dunkelheit nicht mehr gefunden hatten. Die Ausmaße dieser Brücke kommen auf dem Foto ÜBERHAUPT nicht richtig rüber. Als wir an diesem Aussichtpunkt standen waren wir von der Größe der Brücke total beeindruckt!!!

Nicht zu verachten ist auch der Ausblick von Treasure Island aus auf die Oakland Bay Bridge und die Skyline, vor allem abends ist das toll wenn langsam die Lichter angehn! Wir sind mittags aber schon mal hingefahren, um uns schlau zu machen wie man hinkommt...


Und nun die Bilder vom Sonnenuntergang. Ich (Wenni) war vor Jahren schon einmal mit der Dachspfad-Conection hier und hab deshalb auch gewusst, dass die Bilder toll werden...


Dann ging es im Dunkeln wieder zurück nach Downtown in unser Best Western Americana!
Richtig Essen gegangen sind wir übrigens kein einziges Mal. Zu unserem Favoriten hatte sich Subway entwickelt, unser erster Laden war direkt bei unserem Hotel, wie auf dem Bild sehen kann. Die Baquettes waren riiiiieeesig, hatten die Länge eines Unterarms und haben lächerliche 5 Dollar (ca.3,20€) gekostet. Das kostet in Deutschland mind. das Doppelte!!

So, und nun hieß es San Francisco Tschüüüüs zusagen! Mach gut, SF, gell???ööö!!

Am nächsten Tag war dann der Wenni-Geburtstag! Wir haben San Francisco nun den Rücken gekehrt und sind schon ganz auf den ersten Nationalpark gespannt. An diesem Aussichtspunkt Richtung Yosemite NP dachten wir schon: gleich sind wir am Eingang! War aber Pustekuchen, beim nächsten Schild haben wir dann gesehen, dass es noch ganze 66 Meilen zum Eingang waren!! Also haben wir mit unserem kleinen Flitzer Gas gegeben:
Geschafft! Diese 66 Meilen bis hin zum Park hatten sich doch schon ziemlich hingezogen!!!

Unser erster Stop im Yosemite Park. Ein wahnsinnig toller Ausblick. Wie genau der Punkt heißt, keine Ahnung mehr :--)

Die Bilder von den Wasserfällen waren so mit das Highlight im Yosemite, die haben wegen der Schneeschmelze auch ordentlich gesprudelt. Wie man im Hintergrund sehen kann, ist der Park aber ziemlich überlaufen gewesen !!

Sieht die Sabs auf dem Bild ned brav aus? Als könnte sie kein Wässerchen trüben:--)

Kurz vor dem total überfüllten Yosemite Village. Auch dieser kleinere Wasserfall war schön anzusehen, obwohl es auf dem Foto grad mal so aussieht, als würde da einer runterpieseln. Nicht zu vergleichen mit dem großen Wasserfall!


Da wir im April hier waren, waren einige der Aussichtspunkte (als auch der Tioga Pass) noch gesperrt. War aber auch so toll, das Meiste konnte man ja besichtigen. Also haben wir uns dann auf den Weg aus dem Park gemacht. Hier noch einen letzten Blick ins Tal dann ging es weiter Richtung Fresno, wo wir übernachten wollten.

Nach dem ganzen Sightseeing und bei dem für uns so günstigen Dollarkurs (1,56 - 1,60 USD während dieser Zeit) darf natürlich auch das Shoppen nicht zu kurz kommen. Zuhause haben wir uns deshalb schon vorab informiert, wo welche Outlets zu finden sind und hier haben wir uns dann auf der Fahrt von Fresno nach Ridgecrest mal eine kleines Einkaufspäuschen gegönnt.

Weil dort alles so günstig war, wollte Sven doch gleich noch diesen schicken Coca-Cola-Truck mitnehmen! Leider unverkäuflich! Wobei Wenni`s Traum eher ein Budweiser-Truck gewesen wäre :--)![]()

Nach der Weiterfahrt änderte sich das Landschaftsbild, es wurde immer trockener und karger, jetzt waren wir also in der kalifornischen Wüste angekommen.

Ca. 30 min von Ridgecrest entfernt liegt die kleine Geisterstadt Randsburg. Es ist aber keine richtige Geisterstadt, da noch etwa 80 Menschen dort leben. Gerade das hat es aber noch unheimlicher gemacht. Nach einer Pause im Motel sind wir dort hingefahren um uns mal umzuschauen. 

Wir kamen uns vor wie im Horrorfilm! Es war später Nachmittag, die Sonne stand schon tief. Man hat keine Menschenseele gesehen, nur der Wind ging etwas und überall klangen die Windspiele die an den Häusern hingen. Wir haben echt nur darauf gewartet, dass gleich irgend ein Psycho um die Ecke kommt, HILFEEEE!!

Als uns dann auch noch ein Hund am Zaun die ganze Zeit angebellt hatte, fanden wir das eher unangenehm, da wusste man ja gleich das Fremde im Ort sind, irgendwie komisch, deshalb sind wir dann auch sehr bald wieder abgehauen. Hier noch ein paar Eindrücke:






You need cash? Kein Problem! Der Wenni hat noch was :--)


Am nächsten Tag hatten wir eine lange Strecke vor uns. Wir wollten durch das Death Valley bis nach Las Vegas fahren.


Schon auf der ganzen Strecke bis ins Valley, war dies unser Straßenbild. Es geht meilenweit immer nur geradeaus und kaum ein Auto begegnet einem hier. Das war mit die einsamste Strecke, die wir im ganzen Urlaub gefahren sind. Rechts und links nur Wüste, Wüste, Wüste....


Mit vollem Trank mussten wir uns ja keine Sorgen machen, dass wir im "Tal des Todes" mit dem Auto stehen bleiben und so haben wir uns in aller Ruhe einige bekannte Punkte im Death Valley angeschaut. Hier sieht man z.B. die "Mesquite Sand Dunes", die oft als Wüstenkulisse für Filme wie "Star Wars" verwendet wurden:

Unser schickes Auto (sieht aus wie von nem Werbefotografen oder?:-) ):

Im April hatten wir im Death Valley mit 34°C zwar noch recht erträgliche Temperaturen, aber mit dem Fahrrad durch zu fahren halten wir dann doch für etwas verrückt. Naja, wie man hier sieht gibt es immer wieder solche Spinner, denen nichts anstrengend genug sein kann.![]()


Auf dem Bild oben links sieht man "Devil`s Golf Course". Wir wissen bis heute nicht warum diese zerklüfteten und spitzen Salzstrukturen einem an den Golfplatz des Zeufels erinnern sollen, naja, irgendwie muss man ja die Bezeichnungen dafür finden.
Danach waren wir bei "Badwater", dem tiefsten Punkt der USA (85,5 Meter unter dem Meeresspiegel). An dieser Stelle war einmal ein Salzsee, wie man an dem zurückgebliebenen Salzfeld sehen kann. Maaann war es auch hier wieder heiß!

Hier sind wir am "Zabriskie-Point", dem für uns schönsten Punkt, den wir hier angeschaut haben. Die leichte Gelbfärbung des Gesteins kommt hier leider nicht so gut rüber:


Bevor wir das Tal verließen sind wir noch zum letzten Aussichtspunkt gefahren, dem "Dante`s View". Der Blick von hier über das Tal war gigantisch, allerdings ging es auch steil bergauf bis wir dort oben waren, die letzten 4 Meilen (oder so) waren es 10% Steigung. Und unser liebes Auto hat schon komische Geräusche von sich gegeben, uiuiui. Wir sind aber heil wieder runter gekommen und haben diese Geräusche zum Glück nie wieder gehört! Puh, Glück gehabt!!


So, dann war es soweit, endlich waren wir in Las Vegas angekommen. Gleich nachdem wir angekommen sind, haben wir uns an die 5Cent-Automaten gehockt und haben auf die Bedienungen gewartet. Die bringen einem die Drinks für umme, solange man am Spielen ist. :-)

Dann haben wir uns ein bisschen die Hotels in der Umgebung angesehen. Es ist echt der Wahnsinn wenn man die Lobby der Hotelcasinos betritt, das ganze Gedudel von den unzähligen Automaten strömt von allen Seiten auf einen ein, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit!
Neben unserem Hotel war das Luxor, schon richtig imposant in der Nacht!

Dieses Bild war anfangs eigentlich nicht so gelungen weil wir das falsche Programm gewählt hatten. Der Effekt mit den Autos im Hintergrund sieht aber nicht so schlecht aus, oder??

Auf den nächsten beiden Bildern kann man uns beide vor unserem Hotel dem Excalibur sehen. In diesem Hotel war alles auf Mittelalter gemacht, total lustig!!



Dieses Bild ist direkt vor dem New York New York entstanden. Wenn man genau hinsieht kann man die Achterbahn sehen, die durch das Hotel fährt. Verrückt, aber so ist das halt in Vegas!

Auf den nächsten Tag hatten wir uns schon richtig gefreut. Wir sind mit Papillon Tours über den South Rim des Grand Canyon geflogen. Kommt mal wieder auf den Bildern nicht so toll rüber wie es wirklich war!



Das Bild ist natürlich für jeden der mal in Las Vegas war absolute Pflicht! Komischerweise hatten wir in Vegas die ganze Zeit nicht mehr als 25 Grad, man beachte die Wenni-Jacke!

Jetzt haben wir die Hotels tagsüber erkundet. Die Sabs vor dem Bellagio(sieht wie jedes Hotel tagsüber nicht annähernd so spektakulär ausgesehen wie nachts).

Das Paris-Hotelcasino...

Die riiiiesen Cola-Flasche fanden wir total lustig. Wie alles hier mal wieder XXL!!

Das ist das zur Zeit noch größte Hotel in Vegas mit fast 6000 Zimmern. Hier finden immer die großen Boxkämpfe statt.

Vor dem Treasure Island gibt es bei Einbruch der Dunkelheit eine kostenlose Piratenshow, die einen jetzt aber nicht wirklich vom Hocker gerissen hat. Ich (Wenni) war vor ein paar Jahren schon mal da, leider haben sie das Programm geändert, damals gab es viel mehr Effekte...

So, dann sind wir aber auch genügend gelaufen!!!! Die Füße haben auch langsam weh getan von der Rumlauferei...
Deshalb haben wir uns abends in unser Auto geschwungen und sind zur Freemont Street gefahren, dem sogenannten alten Vegas. Hier hat sich früher alles abgespielt, bis auf die schöne Street ist dieses Viertel aber schon in die Jahre gekommen...

Sobald es hier dunkel wird, beginnt eine imposante Lichtershow. Eigentlich die einzige Attraktion hier! Auf dem zweiten Bild im Hintergrund der Marlboro-Mann, da musste der Wenni natürlich auch gleich mit drauf sein!

Dann haben wir der Freemont Street aber auch Tschau gesagt. Ein letzter Blick auf die 100000 Lichter und ab Richtung Stratosphere Tower...

Vom Stratosphere Tower hat man (besonders toll nachts) einen perfekten Ausblick auf Vegas. Schon von unten haben wir gestaunt wie hoch es gleich geht:

Also dieser Ausblick war echt die 11 Dollar wert, die wir bezahlen mussten!!! Wir haben es da oben aber nicht allzu lange ausgehalten, weil wir unser Auto in einer Penner-Gegend abgestellt hatten und Angst hatten, dass jemand unserem "Kleinen" was macht.

Endlich wieder in unserem Hotel angekommen sind wir noch mal losgelaufen und haben uns wieder als Profi-Fotographen versucht:

An unserem letzten Tag sind wir dann noch mal auf große Hotel-Erkundungstour gegangen. Als erstes hat Mr.Wenni aber erst mal Nicolas Cage gudn Dag gesagt!!!!

Hier sind wir vor dem Mirage, in dem die beiden Tucken Siegfried und Roy früher mit ihren Löwen und Tigern aufgetreten sind.
Wir sind auch noch im Siegfried+Roy-Zoo (Secret Garden) gewesen, die 15 Dollar pro Person hätten wir uns aber sparen können!

Hier sind wir im Venetian. Die Decke war so perfekt ausgeleuchtet, dass man auf dem Bild überhaupt nicht sehen kann, dass wir im Inneren des Hotels waren!

Das Mirage von außen, sieht schon ziemlich luxuriös aus!

Zum Abschluss haben wir uns die Wasserspiele vor dem Bellagio angesehen. Das sah echt supi aus mit den Fontänen im Vordergrund und dem Hotel dahinter!

Nach den 3 Tagen Trubel
waren wir froh wieder in ländlichere Gegenden zu kommen. Unser Tagesziel war Panguitch (nahe Bryce Canyon). Auf dem Weg dort hin fuhren wir durch den Zion Nationalpark.

Hier im Zion NP kann man nur die Durchfahrtsstraße mit dem eigenen Auto befahren, ansonsten muss man mit dem Shuttlebus an verschiedene Stationen im Park fahren, um dort zu verschiedenen Wanderwegen zu gelangen. Da wir aber keine "Wandersmenschen" sind und noch eine ordentliche Strecke vor uns hatten, haben wir gerne auf Wandern verzichtet und auch hier wieder nur Fotostops gemacht.


In Panguitch gab es nicht so viel Auswahl an verschiedenen Motels, deshalb fiel unsere Wahl auf dieses schnuckelige kleine Motel mit einzelnen Bungalows, das uns ganze 55$ gekostet hat. Inklusive war ein Ausblick, den man auf dem 2. Bild sehen kann. Aufgrund der Höhenlage haben wir allerdings hier zum ersten Mal in der Nacht gefroren. Brrr....


Am folgenden Tag machten wir uns in Richtung der roten Felsen auf um den nahegelegenen Bryce Canyon zu erkunden.
Unser Weg führte uns zuerst durch einen Teil des Red Canyon:


Nach etwa 30 min Fahrt kamen wir auch schon am Parkeingang an und die doofen Parkranger wollten nicht einmal unseren tollen Golden Eagle Pass sehen. Na dann eben nicht!

Im Bryce Canyon gibt es etwa 10-12 Aussichtspunkte, die wir fast alle abgefahren sind. Wenni steht hier am Sunset Point. Ganz toll ist wieder mal die Aussicht bei strahlendem Sonnenschein!!! Nur so strahlen die Rot- und Orangetöne richtig kräftig! Und...1...2...3...lächeln....Wenni!!!

Hier einige View Points:

Wenni vor der Rainbow Bridge (linkes Bild oben).


Auf diesen Fotos kann man sehen wie kalt es hier oben war. Bei nur knapp 10°C und leichtem Wind ist "MANN" hier schnell am bibbern! Sogar die kleine Sabs musste sich einmal aus dem Schnee befreien. Es wäre sogar für einen Schneemann genügend "Material" da gewesen!


Weiter ging es auf der US 89 bis nach Page. Unterwegs schauten wir uns aber noch einen Geheimtipp aus dem Internet an, die Toadstool Hoodoos!
Der Parkplatz neben der Straße ist nicht leicht als Solcher zu erkennen, es ist auch nichts ausgeschildert. Wer nicht weiß dass es hier etwas zu besichtigen gibt, fährt schnell mal vorbei. Deshalb haben wir uns genau an die Beschreibung gehalten und so den Parkplatz gefunden. Von hier aus mussten wir noch ca. 15 min in Richtung Norden laufen und schon waren wir da.


Diese Felsen sehen wirklich interessant aus, aber in einigen Jahren werden sie wohl nicht mehr existieren, so dünn und zerbrechlich wie dieser eine Felsen aussieht. Was man auf den Bildern natürlich nicht sehen kann ist der extrem starke Wind, der seinen Teil dazu beitragen wird!!


Als nächstes war der Antelope Canyon (ein sogenannter Slot Canyon) an der Reihe (im nachhinein müssen wir sagen, dass dies einer der Höhepunkte der Reise war). Der Canyon liegt bei Page am Lake Powell, wo wir 2 Nächte verbrachten um diesen Canyon und anderes zu besichtigen. Können wir echt nur empfehlen! Wer mehr wissen will über diesen Canyon und wie man dort hin kommt, bitte auf diesen Link klicken:
Hier vorne sind wir dann reingegangen und haben FANTASTISCHE Bilder geschossen. Die nächsten 5-6 Bilder benötigen echt keinen Text und sind nur zum genießen!!






Und hier schaut die Sonne direkt auf die Sabs drauf:

Mittlerweile war es um die Mittagszeit und wir sind immer noch hungrig nach neuen Erlebnissen. Ein paar Kilometer entfernt von Page liegt der Horseshoe Bend.

Auch hier war es mal wieder verdammt windig und es gab KEINE Absperrungen. Die Sabs hatte deshalb große Angst, dass ich mich zu nah an die Klippen ran traue und dann wegen dem Wind runter falle. Jaja, mein kleines Angst
chen !!


Nächster Stop an diesem Tag: der Glen Canyon Damm! Noch größer und beeindruckender als der Hoover Damm, der ja ganz Las Vegas mit Strom versorgt.
Ist aber kein absolutes Muss, diesen Damm zu besichtigen...

nochmal beim Glen Canyon Damm...

So viel war dann beim Damm auch nicht zu sehen. Also hat sich Mr. Wenni gleich mal als Biker versucht...

So, dann hatten wir alles in Page gesehen und haben uns mit unserem Geschoss
auf zu neuen Zielen gemacht...

Wieder lag ein neuer erlebnisreicher Tag vor uns und wir waren schon ganz gespannt, denn heute sollte es zum Monument Valley, dem Marlboro-Country gehen, das schon oft als Filmkulisse für bekannte Western diente.
Auf diesen Tag hatte ich (Sabs) mich schon besonders gefreut, denn das Monument Valley war für mich eines der Highlights unsere Reise.
Im nahegelegenen Örtchen Kayenta sicherten wir uns aber bei der Durchfahrt zunächst ein Zimmer in einem der 3 Motels die es hier gibt. Da es nur 3 Stück in Kayenta gibt konnten die Motels aber auch hohe Preise verlangen, schwups da waren für eine Übernachtung mit Frühstück gleich mal 112$ weg!!!
Schon bald nach Kayenta kann man die bekannten Tafelberge von der Straße aus sehen, ein einmaliges Bild wenn man auf das Valley zufährt! Im Monument Valley haben wir dann erst einmal den super Ausblick vom Visitor Center in das Tal genossen:

Da das Valley im Indianergebiet der Navajo liegt, galt auch hier unser Nationalpark Pass nicht. Man musste erst einmal 5$ Eintritt zahlen um in das Gebiet fahren zu können.
Man kann hier zwar mit dem eigenen Wagen eine 17 Meilen lange Route durch das Tal fahren, ist aber bei den Schotterpisten und ohne Allrad nicht zu empfehlen. Wir hatten auch angst um unser Mietauto, deshalb hatten wir uns für eine von den Indianern geführte Tour entschieden.
Die haben hier aber richtig gesalzene Preise, für eine 2,5h Tour haben wir zu zweit 160$ gezahlt! Richtige Abzocker, die Indianer!
Es hat sich aber echt gelohnt, vor allem da wir auch abseits der für Touristen zugänglichen Pisten gefahren sind und so doch noch einiges mehr gesehen haben. Aber seht selbst:


Oben: links der "Mitten Butte"; rechts "Three Sisters"
Unten: Wenni am "John Ford`s Point" (der Felsvorsprung, der oft als Kamerastandort verwendet wurde)


In diesen Lehmbehausungen, den sogenannten Hogans sollen angeblich noch Indianer leben. Tja, die liebe Frau die hier lebt war aber leider nicht Zuhause als unser Fahrer klopfte und uns für 1$ das Innere der Hütte zeigen wollte. Als wir schon wieder weggefahren sind sah man in der Ferne dann die Frau winken. Ob sie wohl gerade aus ihrer unterirdischen Luxushöhle kam? :-)
(man weiß es ja nicht! )

"Ear of the wind":


Sieht dieser Felsen nicht aus wie das Faultier aus "Ice Age"? Lustig oder?

"North Window":

Wenni vorm "Totem Pole":

Nach der Tour schauten wir noch ein letztes Mal auf den "West Mitten Butte", den "East Mitten Butte" und den "Merrick Butte" und dann hieß es auch schon wieder Monument Valley Ade!!

Wir hatten ja überhaupt nicht daran gedacht, dass wir uns mitten im Navajo(Indianer)-Reservat befunden hatten. Als ich (Wenni) in einem Supermarkt nach Bier gefragt habe wurde ich von der Tante ausgelacht, denn im Umkreis von 150 Meilen war hier nix mit Budweiser. Zum Glück haben wir aber noch Arbeiter im Best Western kennengelernt, die mir was von ihren "Vorräten" abgegeben haben. Es gibt halt auch noch freundliche Menschen.

Jetzt sind wir beim Grand Canyon angekommen...Wir haben wegen dem Flug schon einiges gesehen, deshalb haben wir auch nicht mehr so viele Photos gemacht. Irgendwie sieht alles ähnlich aus. Trotzdem war es toll...

Hier ein Photo von den zahlreichen View Points (auch wieder überlaufen)...

Das kann man auf einem Foto gar nicht (wieder mal) festhalten, was für einen Ausblick man hier hat. Da mussten wir uns auch mal wieder zusammen ablichten lassen...toller Ausblick, oder nicht????

Mal wieder eines der Sabs-Motive:

Auf einem ähnlichen Felsen haben wir ein Foto von einer Lebensmüden gemacht, die sich am Ende des Felsens platziert hatte, da ist uns schon ganz anders geworden. Hallo, geht`s noch??? 

Weiter ging es für uns auf der Route 66 in Williams, wo wir eine Übernachtung eingeplant hatten. Die Auswahl an Motels in Williams war zum Glück wieder etwas größer, so dass wir dieses Mal mit erträglichen 66 Dollar davon gekommen sind ($-Kurs:1.60!). Das Bild dort unten siehst aus wie eine Fotomontage, ist es aber nicht...

Wie man hier sehen kann ist ALLES auf Touris ausgerichtet. Im Ort war noch nicht so viel los, im Sommer sieht es in Williams aber mit Sicherheit anders aus!


Die kleine Sabs mal wieder vor einem Fotomotiv auf der Hauptstraße. Die City bestand eigentlich nur aus dieser Straße, ist man rechts oder links abgebogen war dann schon tuck.

Apropos Hauptstraße. Unser Motel lag auch an dieser Straße. Ganz in der Nähe befindet sich die historische Eisenbahn, die mitten in der Nacht durchfährt und dann tuuut tuuut macht. Natürlich hat uns niemand deswegen vorgewarnt. Das Teil war so laut, dass Sabs mitten in der Nacht senkrecht im Bett stand !

So, jetzt sind wir ja wach gewesen! Nach einem ganzen Stück entlang der Route 66 sind wir an dieser alten Tankstelle von "Hackberry" vorbei gekommen. Getankt wird hier schon lange nichts mehr, vielmehr kann man alles mögliche an Route 66-Touri-KlimmBimm kaufen (wenn wir denn gewollt hätten).


Bei dieser Tankstelle durfte der dazugehörige Autofriedhof natürlich nicht fehlen. Sieht alles ein bisschen runtergekommen aus, aber das soll auch so sein. Wir haben einige Bilder davon gemacht und weiter gings...

Wann wurde hier eigentlich das letzte Mal getankt?? Wir haben mal so auf den 2.Weltkrieg getippt...

Diesen Blick auf die komischen Briefkästen hatten wir des Öfteren: da standen sie nun in der Gegend rum und meilenweit kein Haus oder eine Ranch, der wir diese Briefkästen zuordnen konnten. Wenn sich hier jemand zu Fuß zum Briefkasten begibt, ist der bestimmt den halben Tag unterwegs!!

Der Weg auf der Route 66 von Williams über Seligman bis nach Kingman ist eigentlich unspektakulär, ab und zu sieht man mal einen Zug, der kein Anfang und kein Ende hat (so scheint es jedenfalls). Aber nach Kingman geht es dann in die Berge. Wir sind die ganze Zeit auf der rechten Seite gefahren (die Seite, auf der es die Klippen runter ging). Und immer diese engen bergigen Kurven, bei denen wir nicht gewusst hatten, ob uns jemand entgegenkommt oder nicht... Wir haben ja überlebt !!

In Oatman, einer reinen Bikerstadt (bestand mal wieder aus einer Hauptstraße und sonst nichts), haben wir einen kurzen Zwischenstop eingelegt. Die Biker konnten ihre "Kunstwerke" innerhalb des Ortes abstellen, unser Liebling musste "draußen bleiben". Mittags hätte es in diesem Ort noch eine Cowboy-Schießerei gegeben, aber dafür hatten wir keine Zeit mehr.

Nanu, wo kratzt der sich denn da???

Die Frage ist jetzt wohl klar: Wie viele Esel befinden sich im Vordergrund? 2 oder 3? Ööö! Die Esel am Ende des Ortes wurden im Stundentakt auf die Touris losgelassen. Wer dann Lust hatte, die Wennis/Esel zu füttern, der konnte sich für einen Dollar Karotten kaufen. Das fanden wir voll süß, als die Esel auf einmal aufgetaucht sind!

Wir sind als nächstes in eine einsame Seitenstrasse gelaufen und haben diesen Galgen gefunden. Huii, anscheinend wissen die schon was die mit Leuten machen, die sich nicht benehmen...

Von dem restlichen Weg auf der Route 66 gibt es nicht mehr viel zu berichten.
Nach einer Übernachtung in Barstow ging es also von den einsamen Straßen in die Zivilisation zurück, mitten in den hektischen Großstadtverkehr von L.A. Die Freeways waren 5-spurig, das war was völlig anderes als noch die Tage zuvor. Sehr nützlich fanden wir in L.A. die "Car Pool"-Spur. Diese Spur dürfen Autos mit mind. 2 Personen nutzen.
Wir haben im Vorfeld auch schon gewusst, wie dreckig L.A. ist. Davon haben wir allerdings nicht viel mitbekommen, weil wir uns bewusst nur für die Hauptattraktionen in L.A. entschieden hatten, die alle sehr gepflegt ausgesehen haben.
Unser erstes Ziel war der Walk of Fame, an dem Mr.Wenni Alfred Hitchcock erst mal gudn Dag gesagt hat:

Das Bild hier ist vom Mann`s Chinese Theater auf dem Hollywood Blvd. Wenn größere Hollywood-Filme anlaufen, wird hier der rote Teppich für die Stars und Sternchen ausgerollt.

Ein paar Meter weiter auf dem Hollywood Blvd. Wie gesagt, sieht alles sehr gepflegt aus.

Zum ersten Mal in unserem USA-Urlaub haben wir auf den gleichen Blvd. dann Wenni`s absolute Lieblings-Comicfigur gesehen: SPONGEBOB!
Patrick haben wir auch gesucht, er hat sich aber leider nicht blicken lassen...

Wieder auf dem Rückweg beim Mann`s Chinese Theater. Sabs hat mal gecheckt, ob sie so Riesenpatscher wie George Clooney hat. Anscheinend nicht...

Jetzt sind wir den Rodeo Drive entlang gefahren. Viel exklusiver und teurer geht es in Hollywood wohl nicht mehr, hier können es sich wirklich nur die Superreichen leisten einzukaufen!!

Und wer noch nicht genug hat...hier geht der Rodeo Drive weiter. Da wir aber keine 10.000 Dollar zu viel hatten sind wir schnell weg von hier. Nicht wirklich unser Ding!

Wir hatten uns nun noch vorgenommen ein paar schöne Aussichtsbilder mit Blick auf die Skyline von L.A. zu machen. Dazu sind wir den Mulholland Drive hochgefahren, hat sich doch gelohnt, oder? Abends wäre dieser Ausblick mit Sicherheit besser gewesen, doch wer hat schon Lust mitten in der Nacht für einen Ausblick quer durch L.A. zu fahren? Wir jedenfalls nicht...

Auch von dem Hollywood-Schild wollten wir noch ein besseres Bild bekommen (sprich: wir wollten noch etwas näher an das Schild rankommen). Naja, vielleicht findet sich ja noch eine Gelegenheit dafür.

Das ist unser Pool (natürlich noch viel zu kalt) in unserem Hotel, dem Figueroa. Das Hotel befindet sich im Financial District und wurde auch von vielen deutschen Busreisenden (Klugscheißern) heimgesucht. Durch die Lage im Financial District kam man sich wie in einer "Heilen Welt-Seifenblase" vor. Me, Mr.Wenni war ja vor ein paar Jahren schon mal da und da gibt es echt gaaanz andere Gegenden in L.A.
Das Hotel war so naja. Komisch fanden wir die Verbotsschilder im Hotel, dass wir kein Essen und TRINKEN mit aufs Zimmer nehmen dürfen. Was für Spinner! Dazu hat gepasst, daß sich in unserem Mini-Zimmer ein Kühlschrank befand. Das Verbot haben wir natürlich ignoriert im Namen von Budweiser!
Hat sich aber auch keiner beschwert, also egal..

Am nächsten Tag ging es dann zu den Universal Studios. Die Tickets zu den Studios haben wir schon vorab in Deutschland gebucht, zusammen mit dem sogenannten "Fast Pass", der und suuuperschnellen Zutritt zu den Attraktionen garantiert hat. Der "Pöbel" musste anstehen, während wir unseren separaten Zugang hatten.

Auch hier hat es viele Japaner gegeben, vor denen bist du nirgends sicher....

Endlich waren wir im Park drinnen! Sabs zeigt schon Mal mit Vorfreude auf den Fast Pass, nachdem wir beim Eingang mit kleineren Verzögerungen zu kämpfen hatten :--)![]()

Zum ersten Mal kam unser Fast Pass bei der geführten Tour durch die Universal Studios zum Einsatz. Hat uns echt Zeit gespart!! Leider (das konnten wir vorab nicht wissen) sind wir bei dieser Studiotour auf der falschen Seite (rechts) gesessen. Fast alle Attraktion waren auf der linken Seite, was uns geärgert hat. Wenn wir nun Bilder von den Attraktionen geschossen hatten (unten, Too Fast Too Furious) waren immer Köpfe auf dem Bild, grummel!

Die Kulisse an der wir nun vorbei gefahren sind ist noch gar nicht mal so alt. Das Haus hatte seine Verwendung in dem Kinofilm "Krieg der Welten" gefunden...

Wow, ist die Sabs mutig! Fast hätte der weiße Hai zugebissen!

Na da war doch noch was; wir wollten auf jeden Fall noch ein schönes Bild von dem Hollywood-Schild mit uns beiden im Vordergrund. Das ist uns hiermit gelungen, auch wenn das Bild nicht ganz 100% originalgetreu aussieht ...

Hier sind wir in der unteren Ebene des Parks, hier gibt es einige Attraktionen wie "Backdraft" oder den "Jurassic Park". Beim Jurassic Park sind wir mit einem Böötchen durch einen Mini-Dschungel gefahren und dann ging es ca. 10m Meter in die Tiefe. Ging so, wir wurden gar nicht richtig nass...

Der liebe Shrek durfte auch nicht fehlen...
Eine der Hauptattraktionen in den Universal Studios ist "Waterworld". Eine 30-minütige spektakuläre Show mit Mega-Effekten. Wie schon geschrieben habe ich (Wenni) die Show schon vor 7-8 Jahren gesehen. Es war genau die gleiche Show, können die sich nix neues einfallen lassen?? Ööö! Da die Show die Gleiche war, hatte ich natürlich den Vorteil zu wissen, wann etwas spektakuläres passiert. Das haben wir genutzt und immer entsprechend auf den Auslöser gedrückt..


Endlich sind wir beim Spongebob angekommen! Mr.Wenni wollte gar nicht mehr weg und hat vom Spongebob ein Foto nach dem Anderen gemacht! Irgendwann war dann aber auch genug mit Spongebob! Leider hat sich auch hier kein Patrick blicken lassen!

Ein Bild muss aber noch gehen!!

So langsam hatte die Sabs aber genug vom Schwammkopp. Ihre Stimmung wurde dann aufgehellt, als sie ein Foto mit Matt Damon gemacht hatte, der ganz zufälligerweise um die Ecke gerannt kam und sich zu einem Bild breitschlagen lies...

Das war`s dann auch mit den Universal Studios. Wir haben zum Abschluss noch mal ein Bild mit unserem Fast Pass gemacht. Das muss die im Hintergrund wartenden "Normalos" bestimmt voll gereizt haben, hehe :--)

Als Abwechslung zu den Universal Studios war am nächsten Tag Sightseeing angesagt. Wir haben uns früh mit unserem Auto auf dem Sunset Blvd. in Richtung Strand begeben; die Strecke auf der Karte sah gar nicht so lange aus, hat aber eine knappe Stunde gedauert bis wir endlich am Santa Monica Pier angelangt waren...

Das Santa Monica Pier ist wie ein kleiner Erlebnispark aufgebaut, mal wieder alles auf Touris ausgerichtet. Da wir hier am Wochenende waren, war dementsprechend viel los.

Dann haben wir einen auf Baywatch gemacht. David (gluckgluck) Hasselhoff haben wir gesucht, aber leider nicht gefunden. Unterm Auto war er auch nicht um evtl. wieder Burger-essend einen netten Film mit seiner Tochter zu drehen. Wir sind demnach vom "Optimalfall" ausgegangen, dass er unterwegs ist und Schnapsleichen aus dem Wasser zieht...

Hier die Sabs vor einem Lifeguard-Häuschen. Wenn man so direkt davor steht sieht das nicht mehr ganz so spektakulär aus wie im Film...

Nun sind wir eine ganze Weile den Stand entlang gelaufen. Wir waren beim Venice Beach auf der Suche nach dem "Muscle Beach". Wer Muckis hat, der stellt sie an diesem Ort zur Schau...
Wenn man allerdings keine oder kaum welche hat wie Mr. Wenni, dann kann man sich bei den vorbeilaufenden Leuten so ziemlich zum Gespött machen !!

Wie es anders geht hat uns ein paar Minuten vorher dieses schwarze Muskelpaket gezeigt!!

An diesem Tag war es echt suuuperheiß, um die 35Grad! Blöderweise hatten wir keine Badesachen dabei...Andererseits war das vielleicht auch gut so, in den Medien wurde die ganze Zeit von einer Hai-Attacke berichtet ...
. Aufgrund der Temperaturen hatten wir nach unserem Ausflug an das Santa Monica Pier + Venice Beach auch nicht mehr viel gemacht und waren heilfroh, als wir endlich wieder an unserem Figueroa-Hotel angekommen sind. Das hier ist übrigens die Seitenansicht unseres Hotels. Ein wenig eigenwillig, oder?

Abwechslung muss sein, Tags drauf war wieder ein Erlebnispark angesagt, Disneyland!! Das Foto unten ist am Anfang des Parks entstanden. Im Hintergrund ist das Disney-Märchenschloss zu sehen, das abends in voller Pracht strahlt (haben wir aber nicht mehr mitbekommen). Die Temperaturen gingen an diesem Tag nochmal ein WENIG hoch, so dass wir hier um die Mittagszeit ca. 38 Grad hatten.

Schlimm müssen die Temperaturen auch für unseren Freund Winnie Puuh gewesen sein!
Sich den lieben, langen Tag bei dieser Hitze hinzustellen und knipsen zu lassen... dafür hat er sich echt nen (Honig-) Zuschlag verdient!

Ein paar Meter neben dem lustigen Winnie Puuh war auch noch sein Freund der Tigger. Bei ihm war wesentlich weniger los, so dass wir von dem "Frechdachs" ein paar mehr Bilder gemacht haben.


Aller guten Dinge wären ja eigentlich drei gewesen, stimmt`s? Vom I-Ah, dem Esel, wollten wir auch ein Portrait
. Das ist uns zu unserem Bedauern nicht mehr geglückt. Ganz kurz bevor wir für ein Foto mit ihm dran gewesen wären, hat er sich eine Pause gegönnt und ist nicht mehr wieder gekommen. Hätte uns auch nicht gewundert, wenn der Typ mit dem Esel-Kostüm aufgrund der Temperaturen hinter den Kulissen zusammengeklappt wäre....
Wenni vor der Fahr-Attraktion Big Thunder Mountain Railroad. Schon amüsant, wie sich die Amis die Alpen so vorstellen...

Nun ging es von L.A. so langsam wieder in Richtung San Francisco. Irgendwie beschlich uns zum ersten Mal das Gefühl, dass sich der Urlaub dem Ende nähert. Ein komisches Gefühl nach so vielen Eindrücken in den letzten gut 2,5 Wochen.
Der Weg führte uns nun entlang der Küste, (fast) immer auf dem Highway No.1. So sah es die ganze Fahrt über aus, auf der linken Seite der Meerblick. Das war selbst für die Autofahrerin Sabs eine tolle Sache. So toll, das wir fast eines vergessen hatten:
Auch
s haben ab und zu mal Durst! Aber ist ja wie immer alles noch mal gut gegangen!

Hier sind wir auf dem Weg nach Morro Bay. Ein absoluter Geheimtipp! In diesem Ort habe ich (=Wenni) das letzte Mal mit meinen Kumpels eher zufällig einen Zwischenstop eingelegt und wir waren total begeistert. Die Strecke bis dorthin hat sich schon gezogen. Sind wir aber mal nicht entlang der Küste gefahren, wurden wir mit solcher Landschaft verwöhnt(schön wie es im Frühling hier blüht, ein echter Kontrast zur Wüste):

Da sind wir schon. Dieses Motel in Morro Bay können wir sehr empfehlen! Das Pacific Shores Inn hat um die 60 Dollar gekostet und wir hatten das beste Bett im ganzen Urlaub!!

Wir sind immer noch im Hotel und hoffen auf besseres Wetter wegen eines möglichen Sonnenuntergangs
. Das konnte doch nicht sein, bisher hatten wir in dem Urlaub so viel Glück gehabt! Schließlich hatten wir in diesem Ort nur für eine Nacht bezahlt!!
Im Hintergrund der Morro Rock...

Wir sind also erst mal Einkaufen gegangen...und siehe da: die Sabs hat sich gefreut als wir zurückgekommen sind, denn die Sonne hatte sich auf einmal doch noch blicken lassen !!!

Jetzt konnten wir den Sonnenuntergang genießen, so wie ich (=Wenni )es von damals in Erinnerung hatte. Wir konnten endlich die tollen Fotos schießen, wie wir es uns erhofft hatten:![]()

Genau solche Motive hatten wir uns erhofft!!

Jetzt hieß es auch schon wieder Abschied nehmen vom Morro Rock...
Wir sind uns im Nachhinein einig, dass es eine tolle Idee war hierher gekommen zu sein!!

Nach diesem Abstecher ging es den Highway No.1 weiter entlang.
Unterwegs hatten wir X Bilder von der Gegend gemacht. Hier ein Beispiel (wow):

Fast wären wir daran vorbei gefahren, aber das muss man gesehen haben: in dieser Bucht dort unten hatten sich sagen wir mal um die hundert Seehunde breit gemacht und haben sich "gesonnt". Obwohl wir schon einige Meter von diesen Viechern
entfernt waren, der Gestank war schon extrem !

Den nächsten Stop hatten wir direkt vor einer Touri-Bucht gemacht. Diese Art Eichhörnchen, die Mr.Wenni da füttert, waren schon sehr auf Touristen eingestellt (so sollte es eigentlich nicht sein). Wenn wir nur so getan hatten, als würden wir mit einem Brotkrümel ankommen, sind die im Dutzend angerannt gekommen!!

Hier der Blick auf den Pfeiffer Beach im Julia Pfeiffer Burns State Park. Natürlich sind wir mal wieder vorbeigefahren, haben uns die Bucht aber vom nächsten View Punkt aus angesehen:

Ein letztes Bild vom Highway und dann ging es langsam zu unserer letzten Übernachtung in Monterey:

Unser letztes Bild in Monterey war in der bekannten Cannery Row, der "Straße der Ölsardinen". Danach hatten wir uns noch den "Old Fisherman`s Wharf" angeschaut, eine Miniausführung vom Fisherman`s Wharf in San Francisco.
Unser Fazit nach fast 5.500 Kilometern: der beste Urlaub, den wir je gemacht haben!!!!


